Rentenversicherung / Rentenbesteuerung / Rentenrechner

Roderich Sitte geht dem Thema Rente im knallharten Selbstinterview auf den Grund.

Wenn es um seine Rente geht, versteht Qualitätsjournalist Roderich keinen Spaß und überschreitet dann auch schnell mal die Grenze zum investigativen oder auch plakativen Journalismus. Wenn es keine Rentensicherheit und unklare Rentenbesteuerung gibt - so seine These - gibt es nichts, wofür es sich zu leben lohnt, dann bräuchte man auch nicht zu arbeiten, höchstens wenn man es zwanghaft tun muss.

Roderich fragt:
Sagen Sie Roderich, man hört die Leute sagen es sei wissenschaftlich erwiesen, dass die Rententöpfe aufgebraucht sind, wenn wir einmal Rente bekommen wollen. Wäre das nicht traurig und deshalb sinnvoll über eine private Rentenversicherung nachzudenken?

Roderich antwortet:
Gehört habe ich ebenfalls von dieser Art Gerücht, dass in den Rententöpfen brodelt und kocht. Ich als erwiesener Renteninvestigativqualitätsjournalist sage ein Platzen der Rentenblase im nächsten Jahr (2009 + x) voraus.

Roderich fragt:
Lassen Sie es mich bildhaft sagen.
Nehmen Sie da nicht den Mund ein bisschen zu voll an der Rentensuppe? Da kann man sich schon mal den Mund verbrennen oder sich verheben, gerade in einer überalternden Gesellschaft.

Roderich antwortet:
Nein, die Wahrheit muss raus.

Roderich fragt:
Als alter Hase unter den Rentenfachjournalisten haben Sie mir nun diese Frage ganz geschickt zurückgegeben, ich frage Sie nochmal anders. Wo sehen Sie die Lösung das Loch im Rententopf zu stopfen? Bei der Rentenversicherung oder manipulierten Rentenrechnern?

Roderich antwortet:
Ich sehe da ganz klar die Politik in der Verantwortung. Man sollte das Problem über die Rentenbesteuerung lösen, d.h. dass 100% der Rente mit einer 102%igen Rententopfsteuer belegt werden. So trägt jeder Rentner mit nur 2% zur Füllung des Topfes bei, was nun wirklich nicht zuviel verlangt sein kann, gemessen an der Willigkeit jedes einzelnen.

Roderich fragt:
Wie würden Sie das dem Wahlvolk auf dem Weg zu den Urnen schmackhaft machen?

Roderich antwortet:
Ich würde beim Thema Rentenbesteuerung die Regierenden da oben (Roderich richtet einen neidvollen Blick nach oben - Richtung Berlin) in die Pflicht nehmen. Man sollte sie bei Ihrem Ehrgefühl und dem eigenen Wunsch nach Rente packen und ...

Roderich bindet den Sack zu:
... ehe wir jetzt in schlüpfrige Randgebiete der deutschen Politik und Verwaltung von Renten geraten, möchte ich mich bei Ihnen ganz herzlich für die unermesslich tiefen Einblicke danken und Ihnen viel Glück bei der Umsetzung Ihrer Form der Renten-besteuerung wünschen. Ich rufe Ihnen zu: Machen Sie den Anfang mit 102%!

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